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14.01.2017

Feuerwehrball 14. Januar 2017

Feuerwehrball 2017 - Schee wars !!

Die Kameradinnen und Kameraden bedanken sich bei den Besucherinnen und Besuchern, beim TSV Schillingsfürst, bei der Familie Hail die seit 23 Jahren die Albert-Zietz-Halle bewirtet und beim Barteam bei allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen und bei der Sktechgruppe.

Bilder hier klicken !!!

Hier schon mal der Bericht des Fränkischen Anzeigers:

Schillingsfürster Floriansjünger lockten Jung und Alt zu ihrem jährlichen Ball

SCHILLINGSFÜRST – Mit dem Feuerwehrball fällt gleich zu Beginn des neuen Jahres der Startschuss für die Faschingssaison in der Schloss-Stadt. In neuer Formation, aber wie gewohnt treffsicher, präsentiert die Theatergruppe der Feuerwehr die kuriosesten Geschehnisse des letzten Jahres und begeistert damit die ausverkaufte Albert-Zietz-Halle.

Florian Jakoby, Sven Guttropf, Thomas Meder, Jan Guttropf, Stefan Sterner und Andreas Meder (von links) begeistern das Publikum.

Florian Jakoby, Sven Guttropf, Thomas Meder, Jan Guttropf, Stefan Sterner und Andreas Meder (von links) begeistern das Publikum.

Bereits zum 46. Mal empfing die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schillingsfürst alle Lach- und Tanzbegeisterte aus der Umgebung, die eindeutig auf ihre Kosten kamen.

Erster Vorsitzender der Wehr Dieter Jakoby eröffnete zufrieden den Abend, der Blick ging schließlich auf eine ausverkaufte Halle. Er begrüßte alle Anwesenden im Saal und konnte neben Bürgermeister, Michael Trzybinski, auch einige Stadträte und Alt-Bürgermeister Friedrich Wieth willkommen heißen. Auch einige Partnerwehren aus dem Umland waren gekommen, um sich selbst ein Bild über das „Frankemer“ Spektakel zu machen. Zudem freute sich Jakoby über die starke, und über viele Jahre hinweg treue, Vertretung des städtischen Jugendzentrums am Abend.

Für die musikalische Umrahmung sorgte „Hofmanns Fritz“, der sowohl mit alten als auch neuen Stimmungsmachern das Publikum zum Tanzen und Schunkeln animierte. Doch der Höhepunkt des Abends, der wohl den Großteil der Zuschauer Jahr für Jahr zuverlässig in die Albert-Zietz-Halle lockt, ist zweifelsohne der traditionelle Sketch. Neben Florian Jakoby, Thomas Meder, Stefan Sterner, Sven und Jan Guttropf, bewies sich Andreas Meder als neuer „Beizer“. Somit übernahm er die Position von Karl-Heinz Braun, der nach beachtlichen 30 Jahren sein erfolgreiches Mitwirken als Wirt beendet hat.

Ganz besonderer Einsatz

Das laute Geheule der Feuerwehrsirene lässt kurzerhand ein Zucken durch den Raum gehen – doch dieses Mal handelt es sich wohl um einen ganz besonderen Einsatz. Sechs Männer rennen in voller Dienstmontur in Richtung Bühne, sie erreichen ihr Ziel jedoch erst über den gekonnten Rutsch entlang einer am Bühnenrand befestigten Stange.

Doch schnell wird klar, die Männer sind zu weit gerutscht! Sie befinden sich nämlich in der altbekannten „Beiz“, die wohl beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses mitverlegt wurde. Der berühmtberüchtigte Sketch hat begonnen – verschont wird hier niemand, der nicht in die ein oder andere originelle Situation verwickelt war. In diesem Sinne brachte eine neue Waschmaschine, die außer Rand und Band mit samt Besitzerin „durch die ganze Wohnung hüpfte“, die Anwesenden zum Lachen. Die nicht entfernte Transportsicherung verhinderte die Federung der Maschine und war somit Schuld an der Misere.

Titel durch Adoption

Aber auch Vorfälle aus den eigenen Reihen werden am Abend belacht. So haben zwei „Floriansjünger“ die Schneeketten mit Müh und Not auf die Vorderreifen eines Löschfahrzeugs mit Heckantrieb montiert und ein weiteres Fahrzeug fing nach einem Einsatz selbst Feuer. Doch auch Bürgermeister Trzybinski kam nicht ungeschoren davon – die sechs Komiker enthüllten seinen vermeintlich „großen Plan“.

Der traditionelle Feuerwehrball füllte die Schillingsfürster Albert-Zietz-Halle.Fotos: Haas

Der traditionelle Feuerwehrball füllte die Schillingsfürster Albert-Zietz-Halle. Fotos: Haas

Während der Dreharbeiten zur Sendung „Grenzreise“ des Bayerischen Rundfunks im Schlosshof war das Stadtoberhaupt nämlich nicht mehr aufzufinden. So war der Theatergruppe klar, dass der Bürgermeister unterdessen Kontakte zur Fürstin pflegte, da er den Plan verfolge, den Adelstitel durch Adoption zu erlangen.

Die sechs Feuerwehrmänner auf der Bühne überzeugten jedoch nicht nur mit ihren wortgewandten Unterhaltungen im fränkischen Fachjargon – mit neuem Text zu bekannten Liedern präsentierten sie auch ihr musikalisches Talent. Nach jeder gelungenen Aufführung heißt es aber auch hier: Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Das ganze Jahr über werden Vorkommnisse gesammelt, gegen Ende wird entschieden, welche tauglich für die Bühne sind.

Seit Mitte November letzten Jahres laufen die endgültigen Vorbereitungen für den Feuerwehrball, regelmäßig werden die verschiedenen Geschichten geprobt, die mittlerweile von den Mitspielern in ein Bühnenstück verwandelt wurden – samt Text, Gesang und Gestik. Dass sich die aufwändige und zeitintensive Vorbereitung gelohnt hat, zeigte die Begeisterung aller Anwesenden. ah